Filet-Baconbomb vom Weber PULSE 2000

25.02.2019

Beitrag enthält Produktplatzierungen. Bald ein Jahr ist vergangen, seit ich den Weber PULSE 2000 benutze. Doch wenn ich die Abdeckhaube entferne, bietet sich mir der Anblick eines kaum benutzen Grills. Könnte dies daran liegen, dass der Besitzer ihn kaum benutzt hat oder ist er ein putzwütiger Mensch, der den Grill nach jeder Inbetriebnahme vollständig zerlegt und akribisch reinigt?

 

Solche Mutmaßungen würden wohl manchem durch den Kopf schwirren, der mich nicht kennt. Jedoch trifft nichts von beidem auf mich zu. In Betrieb war der PULSE 2000 bis jetzt oft genug, selbst für meine Verhältnisse. Wenn man bedenkt, dass man als Stadtmensch normalerweise auf ausgeschilderte Grillzonen oder Freunde mit Haus und eigenem Garten zurückgreifen muss, um grillen zu können, bietet sich hier eine echte Alternative für jene Städter, zu deren Wohnung ein Balkon, eine Loggia oder eine Terrasse gehört.

 

Da bei jenen glücklichen die eigene Küche meistens nur wenige Meter vom Standplatz des Grills entfernt ist, lassen sich auch aufwendige Grillsessions besser umsetzen, bei denen das Niveau ruhig etwas höher sein darf.

 

Im Regelfall ist es aber so, das sich etwa der Steakliebhaber, wie ich einer bin, einfach nach der Arbeit ein ordentliches Porterhouse, Rib-Eye-, oder Flanksteak genehmigen will. Es kann auch eine Filet-Baconbomb für zwei sein, aber dazu gleich mehr…

 

Um auf den Punkt zu kommen…Für das Grillen zwischendurch, aber auch für einen Abend mit wenigen Gästen ist der Weber PULSE 2000 bestens geeignet, da er schnell auf Temperatur kommt und sobald er ausgeschaltet wird, in weniger als einer halben Stunde vollständig erkaltet ist. Gereinigt ist er leicht und schnell und das sollte auch öfters mal geschehen, will man an ihm länger seine Freude haben.

 

Zutaten (für 2 Personen):

 

500-600 g Rinderfilet (Mittelstück), etwa vom Fleckvieh, Semmering Hochlandrind, Wagyu o.ä.

100 g Bauchspeck vom Mangalitza-Schwein, dünn aufgeschnitten

Grobes Bergsalz

Pfeffer aus der Mühle

10 g Butter

4-5 Zweige Rosmarin

Küchenspagat

Rezept:

 

Die Filet-Speckbombe ist ein Paradebeispiel dafür, wie man rasch ein ordentliches Stück Grillgut für zwei Personen auf die Teller zaubert, gleichzeitig in der Küche eine Beilage, die nicht von Grill stammen muss, herzustellen vermag und die Kerntemperatur vom Handydisplay ablesen kann, während man in der Küche beschäftigt ist.

 

Das auf Raumtemperatur erwärmte Filet mit den Speckstreifen eng umwickeln und rundformen. Mit dem Küchenspagat den Speckmantel am Filet festbinden. Durch das rundformen und zusammenbinden wird die Bombe kompakter und höher. Etwa vier bis fünf Zentimeter dick. Genau so soll es sein.

 

Die Filet-Speckbombe nun auf jene Zone des Grills legen, die voll erhitzt ist, den Deckel schließen und nach exakt vier Minuten wenden. Auf die zweite, nur zur Hälfte erhitzte Zone kommt sie, nachdem sie auf beiden Seiten exakt vier Minuten gegrillt wurde. Die beiden verschieden heißen Zonen simulieren in diesem Fall die direkte und indirekte Hitze (wie bei einem Holzkohlengrill).

 

Die Filet-Speckbombe auf den Rosmarin betten, salzen und pfeffern, den Temperaturfühler mittig im Fleisch platzieren und die Butter auf die Oberseite legen. Mittels der i-grill App kann nun die Kerntemperatur vom Handydisplay aus kontrolliert werden. Sobald diese 50°C erreicht, die Filet-Speckbombe vom Grill nehmen und auf dem Rosmarinbett für knapp zehn Minuten rasten lassen.

 

Das Fleisch zu breiten Streifen aufschneiden (es sollte perfekt medium sein, nicht mehr blutig) und gemeinsam mit der Beilage auf Tellern anrichten. Diese kann entweder etwa cremiger Mangold, Wokgemüse, Polenta, Pommes Frites oder einfach ein Salat sein. In allen Fällen empfiehlt sich, noch ein wenig Rinderjus auf den Teller zu gießen, sollte welcher zu Hause sein.

 

Aber ganz wie es Euch beliebt - lasst es euch schmecken :)

 

 

 

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Wir, das sind Marlene und Thomas. Das sind 11 Jahre Kommunikationsexpertise und über 20 Jahre Kochkunst. Zwei Dinge, die sich ideal zu einem Blog vereinen lassen - weshalb wir auch auf diese Idee gekommen sind und dieses spannende Projekt gestartet haben.

 

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