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Ente mit Birnen-Rotkraut und Erdäpfelknödel vom Weber PULSE 2000

28.12.2018

Beitrag enthält Produktplatzierungen. Wir nennen den Weber PULSE 2000 ja nun schon seit einiger Zeit unser Eigen. Somit war es an der Zeit, auch das zu ihm erhältliche Zubehör auf Herz und Nieren zu prüfen. Dieses Mal war der Drehspieß an der Reihe. Wir haben uns für eine ganze Ente vom Grill entschieden, da die Zubereitung mit einem Grillspieß optimal für große Fleischstücke ist.

 

Zutaten (für 2 Personen):

 

1 Ente, knapp 2,5 kg schwer

Unjodiertes Salz

Schwarze Pfefferkörner

Majoran

Geriebene Schale einer Orange

Etwa 100 g Butter

200 g Semmelwürfel

3 Eier

150 ml Schlagobers

1 EL gehackte Petersilie

350 g mehlige Erdäpfel

Ca. 100-120 g Mehl (Tipo 00)

1 Messerspitze geriebene Muskatnuß

300 g Rotkraut

1 Birne

2 EL Pinienkerne

Rezept:

 

Die gut gewaschene Ente innen mit Salz, Pfeffer, Majoran und der geriebenen Orangenschale einreiben. Aussen nur mit Salz und Pfeffer. Die Semmelwürfel mit dem Schlagobers, einem Ei und der Petersilie mischen, salzen, pfeffern, alles etwas einziehen lassen und die Ente damit füllen. Danach die Ente an beiden Enden mittels Spicknadeln verschließen.

 

Den Spieß durch die Ente schieben und diese mittels der beiden Krallen mittig befestigen. Mit einem Faden die Keulen sowie die Flügel eng an den Körper binden. Den Weber PULSE 2000 auf etwa 220°C vorheizen, das zum Drehspieß zugehörige Gehäuse sowie den Motor montieren und schon kann die Ente darauf eingespannt werden. Den Motor starten, den Deckel schließen und auf geht’s!

 

Nach etwa 45 Minuten eine Spicknadel zur Hand nehmen und die Haut der Ente überall, außer in der Brustgegend, einstechen, damit das überschüssige Fett austreten kann. Diesen Vorgang nach einer weiteren Stunde noch einmal wiederholen. Die Butter zerlassen und die Haut der Ente damit jede halbe Stunde bepinseln.

 

Nach etwas mehr als zweieinhalb Stunden die Ente vom Grill nehmen, vom Spieß und dem Faden befreien und noch einige Minuten rasten lassen, bevor die Ente in zwei Hälften geteilt und die Füllung entfernt wird.  Wer nicht unbedingt Erdäpfelknödel zur Ente braucht, ist auch mit der Semmelfülle gut bedient.

 

Während sich die Ente am Spieß quasi wie von selbst brät (man muss lediglich hin und wieder den Bräunungsgrad überpürfen), ist Zeit genug, um die Beilagen zuzubereiten...

 

Das Rotkraut in etwa 3-5 Millimeter dicke Streifen schneiden in eine Kasserolle geben, salzen und mit Wasser bedecken. Auf den Herd stellen und bei mittlerer Hitze weich dünsten. Währenddessen die Birne schälen, klein würfelig schneiden und zum Ende der Garzeit unter das Kraut mischen. Die Pinienkerne ohne Beigabe von Fett in einer Pfanne anrösten und über das fertige Rotkraut streuen.

 

Für die Erdäpfelknödel die Erdäpfel weich kochen, schälen und in eine Schüssel pressen. Etwas abkühlen lassen und sodann das Mehl, die Eier, sowie Salz und Muskatnuss in die Masse einarbeiten. Einen Topf mit Wasser aufstellen, salzen und die zuvor geformten Knödel in leicht wallendem Wasser für 25 Minuten ziehen lassen.

 

Einer der Vorteile der Grillspieß-Methode ist, dass der Bratensaft durch die Drehbewegung nicht abtropft, sondern auf dem Fleisch bleibt. So bekommt das Grillgut einen intensiven Geschmack und eine leckere Kruste. Da kein extra Fleischsaft mehr aufgefangen wird, habe ich einen separaten Entenjus hergestellt und dazu verwendet - wie der geht, erkläre ich in einem meiner kommenden Berichte. 

 

Fazit: Indirektes Grillen ist mit dem Drehspieß einfach, praktisch und das Ergebnis schmeckt hervorragend! 

 

Lasst es euch schmecken und rutscht gut ins neue Jahr :)

 

 

 

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