Wir, das sind Marlene und Thomas. Das sind 11 Jahre Kommunikationsexpertise und über 20 Jahre Kochkunst. Zwei Dinge, die sich ideal zu einem Blog vereinen lassen - weshalb wir auch auf diese Idee gekommen sind und dieses spannende Projekt gestartet haben.

 

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Passierte Paradeiser

02.09.2018

Zurzeit ernte ich zweimal wöchentlich eine beachtliche Menge an verschiedensten Paradeisern. Sowohl auf meiner Selbsternteparzelle, als auch in den Hochbeeten. Keiner kann so viel auf einmal essen und deshalb muß ein Teil verarbeitet werden. Unter anderem einfach passiert als Hauptbestandteil für verschiedenste Pastagerichte, welche bei uns ja regelmäßig auf dem Speiseplan stehen.

 

Außerdem bieten die von mir verwendeten Sorten einen Kontrast zur allgegenwärtigen “San Marzano”, sowohl geschmacklich (die German Gold etwa hat einen sehr fruchtig-süßen, mangoartigen Geschmack) als farblich.

 

Zutaten (für 1 Glas mit 680 ml Volumen):

 

2,0 - 2,3 kg Paradeiserraritäten (etwa German Gold, Kroatisches Herz, Paul Robson, Green Zebra...)

1 gestr. TL unbehandeltes Meersalz

 

Außerdem:

Einmachglas

Passiermühle (flotte Lotte)

Rezept:

 

Bringt Wasser in zwei großen Töpfen zum Kochen. In einem sterilisiert das Einmachglas samt Deckel für zehn Minuten und stellt es danach an einem sauberen Ort zur Seite.

 

Im anderen werden die Paradeiser, von welchen zuvor der Strunk entfernt, sowie ein kreuzförmiger Einschnitt an der Unterseite gemacht wurde, für eine Minute blanchiert.

 

Danach schreckt sie in einem Bad aus eiskaltem Wasser für eine weitere Minute ab. Jetzt sollten sich große Teile der Schale bereits von selbst lösen oder einfach abzuziehen sein.

 

Bei den Paradeisern nun den Strunk entfernen, je nach Größe halbieren bzw. vierteln und durch die flotte Lotte drehen. Benutzt dazu das Sieb mit der mittleren Größe. Schalenreste, die nicht leicht abgehen, passiert einfach mit, da diese eh im Sieb hängen bleiben.

 

Kocht die passierten Paradeiser kurz auf, damit überschüssige Flüssigkeit verdampft und salzt sie, bevor ihr sie ins Glas abfüllt. Verschließt den Deckel gut und sterilisiert das Glas nochmals für ein paar Minuten, damit jegliche Keime, welche beim Abfüllen eingedrungen sein könnten, abgetötet werden. Stellt das heiße Einmachglas kopfüber auf die Arbeitsfläche bis es abgekühlt ist.

 

Danach sind die passierten Paradeiser für mehrere Monate haltbar, sofern sie ordentlich gelagert werden. Also an einem dunklen Ort, wo sie nicht zu großer Hitze ausgesetzt sind.

 

Und so könnt ihr nun im Winter klassischen Sugos einen neuen Anstrich verpassen, indem ihr sie zum Beispiel grün (wie mit der Green Zebra) anstatt wie üblich rot macht.

 

P.S.: Nicht wundern, auf dem Foto seht ihr unten auch zwei eingelegte Gurken - der Winter kann kommen!

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