Wir, das sind Marlene und Thomas. Das sind 11 Jahre Kommunikationsexpertise und über 20 Jahre Kochkunst. Zwei Dinge, die sich ideal zu einem Blog vereinen lassen - weshalb wir auch auf diese Idee gekommen sind und dieses spannende Projekt gestartet haben.

 

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Dry aged Porterhouse Steak vom Weber PULSE 2000

21.08.2018

Beitrag enthält Produktplatzierungen. Nachdem ich mich auf meinen Elektrogrill eingeschossen habe (wenn mir das einer vor einem Jahr gesagt hätte…niemals hätt ich’s geglaubt), wurde es Zeit, mich einmal über ein richtig großes Stück Fleisch darüber zu trauen. Und siehe da, jegliche Bedenken waren unbegründet, da beim Grillen dieses riesen Steaks sogar ein wenig Fettbrand entstand und man die Flammen bei geschlossenem Deckel züngeln hören konnte, was dem Geschmack in keinster Weise Abbruch tat. Welches Steak wird nicht gern von der Flamme geküsst?

 

Zu beachten sei nur: Beim Grillen von solch einem Riesen Steak solltet ihr den Grillrost nicht komplett mit anderen Sachen vollräumen, um konstant die Hitze halten zu können.

 

Zutaten (für 2 Personen):

 

1 Porterhouse Steak von der österreichischen Kalbin, vier Zentimeter dick und ca.1,5 kg schwer (mindestens fünf Wochen gereift!)

1 Bund Rosmarin

30 g Butter

2 EL grobes Meersalz

½ TL Pfefferkörner

4-6 geröstete Kakaobohnen

1 Limette, unbehandelt

Rezept:

 

Lasst das Steak Raumtemperatur annehmen, bevor ihr es verwendet. Dies dauert mindestens eine Stunde. Würzt nun das Steak beidseitig mit etwas von dem Steinsalz. Dieses soll etwa eine halbe Stunde einziehen.

 

Zeit genug um den Grill aufzuheizen und die Gewürzmischung herzustellen. Dafür nehmt einen Mörser zur Hand und zerstoßt darin zwei Teelöffel vom Salz, gemeinsam mit den Pfefferkörnern und den Kakaobohnen.

 

Das Porterhouse kommt nun auf den gereinigten Grillrost, bei direkter Hitze und mindestens 290°C. Deckel schließen und erst nach exakt vier Minuten öffnen, um das Fleisch sofort zu wenden. Deckel wieder zumachen und weitere vier Minuten abwarten. Während dieser Zeit das Fleisch nicht bewegen!

 

Reduziert nun die Hitze auf etwa 120-150°C, legt ein Bett aus Rosmarin, in der Größe des Steaks, auf den Rost aus, würzt das das Fleisch beidseitig mit der Gewürzmischung und verteilt großzügig die geriebene Schale der Limette auf der Oberseite. Zuletzt wird die Butter darüber verteilt, der Fühler des Fleischthermometers in einem 45 Grad Winkel in die Mitte des Steaks geschoben und der Deckel abermals geschlossen.

 

Kontrolliert die Kerntemperatur mittels der Weber “I-Grill App”. Sobald diese 54°C erreicht, dies ist nach 9-12 Minuten der Fall, das Porterhous samt Rosmarinbett nochmals für fünf Minuten auf einem Brett oder einem Rost rasten lassen, damit die Fleischfasern sich entspannen können. Dabei das Fleisch auf dem Rosmarin liegen lassen, damit das Steak nicht im austretenden Fleischsaft liegt und so jegliche Grillaromen sowie der Geschmack generell verloren gehen.

 

Nun können beide Seiten, also Lungenbraten sowie Beiried vom T-Knochen getrennt und gegen die Faser aufgeschnitten werden. Das Fleisch nun auf einer Platte anrichten oder, solltet ihr euch im Besitz eines Weber Grillsteins befinden, diesen als Unterlage verwenden. Natürlich sollte dieser zuvor ordentlich erhitzt werden!

 

So wird Bistecca Fiorentina (so nennen sie ein Porterhouse dieser Größe in Süditalien, wobei dort aber keine Limettenzeste und Kakaobohnen in Verwendung sind) üblicherweise serviert. In Lokalen wird zumeist eine gusseiserne Platte verwendet und bringt den Vorteil, nach der Hälfte der Portion nicht vor einem kalten Stück Fleisch zu sitzen. Und dies kann einem schon leicht passieren, wenn man sich wirklich zu zweit über so ein Riesenstück drüber traut und nicht so verfressen ist wie Marlene und ich, hihi ;)

 

Zuletzt noch ein guter Tipp. Kauft ein solches Stück direkt bei einem richtigen Fachhändler und lasst euch das Porterhouse frisch zuschneiden. Gebt darauf Acht, dass das Steak wirklich überall gleich dick ist (ein guter Fleischhacker scheut sich nicht ein Maßband zu benutzen!). Ansonsten soll er es sich behalten, denn nur bei durchgehend gleicher Dicke ist gewährleistet, dass ihr überall denselben Gargrad erreicht.

 

Als Beilage eignen sich sowohl Rosmarinerdäpfel, cremiger Mangold sowie jegliches gegrilltes Gemüse - lasst es euch schmecken!

 

 

 

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