Wir, das sind Marlene und Thomas. Das sind 11 Jahre Kommunikationsexpertise und über 20 Jahre Kochkunst. Zwei Dinge, die sich ideal zu einem Blog vereinen lassen - weshalb wir auch auf diese Idee gekommen sind und dieses spannende Projekt gestartet haben.

 

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Vom Beet zur Parzelle

18.07.2018

Da muss es doch glatt Juli werden, bis mir auffällt, dass ich heuer noch keinen einzigen Artikel in der Rubrik “Anpflanzen” geschrieben habe. Welch eine Schande! So sollen mir bitte all jene vergeben, für die der aktuelle Stand der Dinge in meinen Hochbeeten von Interesse war.

Aber Aufgrund von mehreren Faktoren ist das Hochbeetprojekt in Niederösterreich gestorben. Zum einen wegen der doch großen Entfernung, die es erschwerte, auf Probleme, wie zum Beispiel Schädlinge, sofort zu reagieren. Zum Anderen, weil sich diebische Haushälterinnen oder aber Gäste des Hauses ungestraft bedienen konnten. So traf ich im Winter den Entschluss, mir eine Selbsternteparzelle, 45m² groß, am Stadtrand von Wien für die heurige Saison zu pachten.

 

Im Nachhinein gesehen hat diese Entscheidung mehrere Vorteile mit sich gebracht. Die Entfernung zu meinem Gemüse hat sich auf zwanzig Minuten Fahrzeit reduziert, ich brauche nicht teilen und habe professionelle Unterstützung Frau Webers, der Bäuerin, welcher das Feld gehört, auf der sich unter anderem meine Parzelle befindet und die mit Rat und Tat zur Seite steht, wenn es Fragen gibt.

 

Zusätzlich finden auch mehrere Workshops während der Saison statt, in denen Themen wie richtiges Gießen oder etwa die richtige Bearbeitung des Bodens behandelt werden.

 

Bei jeder der Parzellen wurden für zwei Drittel der Fläche Jungpflanzen sowie Samen nach Vorgabe zur Verfügung gestellt. Bei der Übernahme Anfang Mai waren also schon folgende Samen vom Bauern gesät:

 

Spinat

Mangold

Fisolen grün und gelb

gelbe und rote Rüben

Karotten

Erbsen

Kürbis

Zucchini

Radieschen

Petersilie

 

Dazu gab es die Jungpflanzen von:

 

Fenchel

Kohlrabi

Paprika

Paradeiser

Sellerie

diverse Salaten

 

Den Rest vom Feld kann man frei gestalten, wobei man sich allerdings an strenge Bioregeln halten muß. Diese besagen unter anderem, bei welchen Zulieferern man Jungpflanzen und Saatgut sowie Erde zum Vorziehen von Saatgut erstehen kann.

 

Diese Liste ist recht klein, was sich darauf begründet, Marken auszuschließen, die zwar das Biosiegel tragen, aber Hybridpflanzen anbieten oder etwa die Standards, die auf den Parzellen herrschen, nicht erfüllen.

 

So muß alles, was woanders als bei Frau Weber gekauft wird, zuerst mit Foto und Rechnung registriert werden, um ungebetene Gäste am Feld zu vermeiden. Ich finde diese strenge Kontrolle gut, da ich schließlich Bio Gemüse und Obst anbauen will, ebenso wie jeder andere Parzellenpächter um mich herum und dies so gewährleistet ist.

 

Außerdem fängt die Verantwortung bei jedem einzelnen von uns an und man kann von der Landwirtschaft nicht erwarten, nach bestem Wissen und Gewissen zu handeln, wenn wir  selbst der Bequemlichkeit wegen schon Kompromisse eingehen.

 

So hab ich den Rest der freien Fläche meiner Parzelle mit ausgesuchten Pflänzchen, welche wie folgen lauten, bepflanzt:

 

Paradeiserraritäten (ohne die geht es einfach nicht)

Gurken

Melanzani

Chilis

Mais

Zuckermelone

Wassermelone

Physalis

 

sowie einigen Kräutern (Salbei, Dille, Koriander,...)

 

Mittlerweile ist die Ernte schon voll im Gange und auch die ersten Nachsaaten sind schon gesetzt.

 

Was da schon alles passiert ist und noch geschieht, arbeite ich meinen nächsten Berichten auf, welche sicher nicht so lange auf sich warten lassen wie dieser hier ;)

 

 

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blickt doch mal über den tellerrand: