Dry Aged Schopfsteaks vom Weber PULSE 2000

18.05.2018

Beitrag enthält Produktplatzierungen. Bis jetzt haben wir ja nur auf dem Weber Master Touch GBS im Garten unseres Freundes gegrillt, für unsere Wohnung mit Innenhof mitten in Wien war er jedoch nicht so geeignet - und außerdem verboten :P Weber-Stephen Österreich war aber so nett und hat uns den brandneuen PULSE 2000 zum Test zur Verfügung gestellt. Den zurzeit stärksten Elektrogrill, welchen wir nun auch auf Herz und Nieren testen werden.

 

Um unserem neuen, unter Strom stehenden Familienmitglied ein angemessenes Plätzchen zu bieten, wo mit ihm gearbeitet und um ihn herum gegessen wird, habe ich im Innenhof unseres Wohnhauses eine kleine Terrasse zusammengezimmert, wie man auf den Fotos unten erkennen kann.

 

Kurz nach ihrer Fertigstellung kam dann per Spedition eine komplette Palette voller Kartons, in denen sich der PULSE 2000, der dazugehörige Rollwagen und sämtliches Zubehör, das zur Zeit zum PULSE erhältlich ist, befand.

 

Der Rollwagen war rasch aufgebaut, das Bedienelement eingesetzt und mit einem Verlängerungskabel verbunden. Der Hersteller empfiehlt dafür ein Kabel mit einem höheren Querschnitt als 1,5mm², also ein richtiges Baustellenkabel. Da ich mir solch eines erst bestellen musste, habe ich beim ersten Mal eines meiner älteren Kabel verwendet und hatte trotzdem ordentlich Leistung zur Verfügung. Die Temperaturanzeige schaffte es immerhin auf 305°C. Und das nach knapp 20 Minuten. Wie viel Luft nach oben da noch ist, kann ich euch beim nächsten mal kundtun, wenn ich dann mit dem neuen Kabel arbeite.

 

Nun zum Wesentlichen…

 

Zeitgleich mit dem Erhalt des Grills wurde auch mein “Dry Aged” (sebstgemacht!) Schopf vom Turopolje Schwein fertig, nachdem er knapp einen Monat bei mir im Kühlschrank verbracht hat. Wie genau ich das gemacht habe und was vor sich ging, darauf gehe ich in einem meiner nächsten Berichte ausführlich ein.

 

Die etwa drei Zentimeter dicken Stücke bekamen beidseitig die volle Ladung Hitze für jeweils knapp vier Minuten ab, bevor ich sozusagen die indirekte Hitze eines Holzkohlegrills simulierte, sprich die Zone, wo keine Kohle unter dem Grillrost aufgeschichtet ist und die Hitze dementsprechend geringer ist. Das heißt beim PULSE 2000 einfach die Temperatur einer der beiden Zonen des Grills zu reduzieren.

 

Natürlich habe ich mir im Vorhinein auch die iGrill-App von Weber heruntergeladen, um die Features zu nutzen, die damit möglich sind, wie beispielsweise Kerntemperatur des Fleisches vom Handy aus kontrollieren und vieles mehr. Dieses Mal allerdings waren sich Temperaturfühler und ich noch nicht einig und so habe ich oldschool-mäßig meine Steaks fertig gegrillt. Beim nächsten mal harmonisieren die App und ich sicher schon besser und dann wird auf diese Thematik ausführlicher eingegangen. Als Beilage gab es einfach gegrillten Spargel.

 

Da es sich, wie schon erwähnt, erst mal nur um einen Testlauf gehandelt hat, war nach dem Hauptgang auch schon wieder alles vorbei und der Power-Button des Grills schon abgedreht. Die nötige Hitze zum grillen von Steaks hat der PULSE 2000 schon mal geliefert, trotz nicht optimaler Kabelsituation. Allerdings war es notwendig, zur klassischen Faustregel, also pro Zentimeter Fleisch eine Minute Grillzeit auf jeder Seite, eine Minute zu addieren, um auf denselben Garpunkt zu kommen. Ob dies der Stromverbindung geschuldet ist, oder ob man einfach immer etwas Zeit dazurechnen muss, werden die nächsten Versuche weisen.

 

Was mich sehr positiv überrascht hat, war, dass es keine halbe Stunde nachdem ich abgedreht habe möglich war, den PULSE überall anzufassen, ohne sich zu verbrennen und ich schon mal das Bedienelement in seiner Schachtel verstauen, die Heizstäbe entfernen und die Aluwanne putzen konnte, was erstaunlich leicht ging. 15 Minuten später sah der Grill aus, als wäre er noch nie in Verwendung gewesen. Die Auffangschale für abtropfendes Fett an der Unterseite wurde noch schnell gewechselt und schon verschwand Grill samt Wagerl unter der Abdeckhaube, was überhaupt kein Problem darstellte, da keinTeil mehr irgendwie Hitze abstrahlte.

 

Sehr praktisch, so will ich behaupten, denn eine gute halbe Stunde, nachdem zu Ende gegrillt wurde, bereits ein vollständig geputztes Gerät zu haben, ist ein Umstand, den ich als äußerst angenehm empfunden habe.

 

Also mal sehen, wie es weitergeht, aber ich glaube, der PULSE 2000 und ich werden Freunde ;)

 

Zutaten (für 2 Personen):

 

2 Stück “Dry Aged” Schopfsteaks vom Turopoljeschwein, jeweils 300 g schwer

1 Limette

Steinsalz

20 g Butter

Pfeffer aus der Mühle

Einige Zweige Rosmarin und Thymian

400 g weißer und grüner Spargel, gemischt

Rezept:

 

Das Fleisch ein bis zwei Stunden vor Verwendung aus dem Kühlschrank nehmen und eine halbe Stunde, bevor es auf den Grill kommt, beidseitig einsalzen. Den weißen Spargel müsst ihr schälen und je nach Stärke für etwa 10-12 Minuten kochen, sodass er noch bissfest, aber nicht mehr hart ist. Beim Grünspargel ist keine Vorbehandlung notwendig. Im Gegensatz zum weißen Spargel wird der grüne viel schneller gar und ihn zu schälen ist in der Regel auch nicht notwendig, außer ihr habt euch Monster mit drei Zentimetern Durchmesser oder mehr gekauft.

 

Die Steaks kommen nun bei voller Hitze auf den Rost, etwa vier Minute auf jeder Seite. Das Fleisch wird während dieser Zeit nicht bewegt, außer das eine Mal, wo es gewendet wird und der Deckel bleibt geschlossen - wichtig!

 

Danach kommt das Fleisch in den Bereich der indirekten Hitze, wo es auf die Kräuter gebettet wird. Mit einer Muskatreibe wird nun etwas von der Limettenschale darüber gerieben und schließlich kommt noch ein Stück Butter obendrauf.

 

Den Deckel schließen und das Fleisch heiss fertig rasten lassen. Und das für gute zehn Minuten. Danach sollte das Fleisch eine Kerntemperatur von 65°C erreicht haben und ist perfekt für den Verzehr. Lasst das Fleisch nochmals zwei bis drei Minuten rasten, bevor ihr es anschneidet, damit es auch richtig entspannt daherkommt, hehe…

 

Der Spargel benötigt nicht viel Aufmerksamkeit und grillt sich eigentlich von selbst. Ich habe ihn in einer kleinen Gemüseplatte zubereitet und ihn nicht direkt am Rost gegrillt. Nach etwa zehn Minuten und ein paar mal Wenden ist er auch schon fertig, wird ein wenig gesalzen, mit etwas Olivenöl beträufelt und kann serviert werden.

 

Die aufgeschnittenen Fleischstücke könnt ihr nun mit dem Spargel und ordentlich Erbeer-Rhabarber-Chutney (Rezept folgt!) auf einer Platte servieren oder portionsweise auf Tellern - ganz wie es euch beliebt.

 

Hier noch ein paar Impressionen - noch viel mehr gibt es in unserem Facebook-Album :)

 

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Wir, das sind Marlene und Thomas. Das sind 11 Jahre Kommunikationsexpertise und über 20 Jahre Kochkunst. Zwei Dinge, die sich ideal zu einem Blog vereinen lassen - weshalb wir auch auf diese Idee gekommen sind und dieses spannende Projekt gestartet haben.

 

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