Wir, das sind Marlene und Thomas. Das sind 11 Jahre Kommunikationsexpertise und über 20 Jahre Kochkunst. Zwei Dinge, die sich ideal zu einem Blog vereinen lassen - weshalb wir auch auf diese Idee gekommen sind und dieses spannende Projekt gestartet haben.

 

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„Cochinita Pibil“ – eine Pulled-Pork-Variante als yukatekisches Nationalgericht

05.02.2018

Die mexikanische Küche zählt weltweit zu den bekanntesten und beliebtesten. Dabei kennen viele Menschen lediglich sogenanntes „Tex-Mex“-Essen. Vermeintlich mexikanisches Essen, das eigentlich gar keines ist. Chili con Carne werdet ihr beispielsweise auf keiner Speisekarte in Mexiko finden. Burritos, Tacos und Fajitas zwar schon – aber diese Gerichte machen nur einen Bruchteil der unglaublich vielfältigen Küche des riesigen Landes aus. Und wer in Yukatan Urlaub macht und das Maya-Essen nicht probiert, hat Yukatan nicht wirklich kennen gelernt. Und somit halten wir euch natürlich auch hier am Blog während unserer fünfwöchigen Mexiko-Rundreise uptodate :)

Die yukatekische Küche ist generell nicht so bekannt wie viele andere „Standardrezepte“ aus Mexiko. Insgesamt ist das Essen aber weniger scharf und zeichnet sich vor allem durch sein unheimlich zartes, mildes Fleisch sowie variierende Beilagen mit mehr Obst und Gemüse aus. Die typischen Bohnen und den Reis findet man natürlich trotzdem immer 😉  

 

Zwei der in der Maya-Küche häufig benutzten Gewürze sind Achiote (eine Sauce aus gemahlenen Samen des Annattostrauchs) und Pipián (eine Sauce aus gemahlenen Kürbiskernen). Die Gerichte werden teilweise noch nach jahrhundertealten Überlieferungen der alten Maya zubereitet – etwa das yukatekische Nationalgericht „Cochinita Pibil“, das für uns das kulinarische Highlight in Yucatan war. Dabei handelt es sich um Schweinefleisch, das mit Achiote, saurem Orangensaft, Knoblauch und weiteren Gewürzen in Bananen- oder Maisblättern unter der Erde für mindestens vier Stunden in einem Erdofen geschmort wird.

 

Zerrupft auf einer „torta“ (einfaches Weißbrot, aber oft gut resch und angegrillt) ergibt Cochinita Pibil eigentlich nichts anderes als ein extrem gutes Pulled Pork Sandwich. Ein Trend, der bei uns erst vor relativ kurzem aufkam, ist dort also schon lange bekannt und beliebt. Auch Salbutes und Panuchos liest (oder hört, wenn einem die Marktfrauen zuschreien) man oft. Salbutes sind frittierte Tortillas, belegt mit Salat, zerkleinerten Zwiebeln in Limettensaft sowie in Salz und Limettensaft eingelegtem Weißkohlsalat. Obendrauf zerkleinertes Hühnerfleisch sowie Tomaten oder Avocado. Panuchos sind ähnlich wie Salbutes, dafür mit Bohnenmus gefüllt.

 

Auch Sopa de Lima (eine erfrischende Hühnerbrühe mit Limette und Tortillastreifen) und Tamales (Maisteig, der mit Fleisch, Käse oder anderen Zutaten gefüllt und in Pflanzenblätter eingehüllt gedämpft wird) sind „Dauerbrenner“ in Yucatan und überall erhältlich, im Restaurant als auch am Markt.

 

Wie so oft ist gerade untertags ein Markt- oder Standbesuch das Beste. Hier sind die Speisen sehr günstig, meistens sehr gut und ihr könnt einfach einen Mix aus verschiedenem nehmen und etwas, das euch doch nicht so schmeckt, überlassen. Und schwer genial sind natürlich auch die Obststände! Wie in Thailand gibt es überall frisches, bereits geschältes und zugeschnittenes Obst – perfekt für einen Snack zwischendurch oder als Frühstück. Damit haben sie es in Mexiko nämlich anscheinend nicht so, denn auch früh am Morgen bekommt man oft nur die regulären Speisen.

 

Top-Tipps in bzw. nahe Merida:

Restaurant Pancho’s

Restaurant Patio 57

Chocolat Museum (gleich bei der sehenswerten Maya-Stätte Uxmal)

 

Die ganzen Bilder zu unserer Reise findet ihr in unserem Facebook-Album hier: http://bit.ly/mexikoalbum.

 

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