Wir, das sind Marlene und Thomas. Das sind 11 Jahre Kommunikationsexpertise und über 20 Jahre Kochkunst. Zwei Dinge, die sich ideal zu einem Blog vereinen lassen - weshalb wir auch auf diese Idee gekommen sind und dieses spannende Projekt gestartet haben.

 

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Forellen-Ceviche im Erdäpfelmantel

22.12.2017

Dies ist der perfekte Starter für ein Dinner, bei dem ihr Gäste habt, die es zu beeindrucken gilt. Gegessen habe ich Ceviche zum ersten Mal in einem peruanischen Lokal. Varianten davon gibt es in Südamerika anscheinend unzählige. Hier eine Interpretation von mir! 

 

Übrigens, dies ist eine der Forellen, die wir unlängst selbst geangelt haben - hier geht's zum Bericht.

 

Zutaten (für 4 Personen):

 

200 g Forellenfilet

1 Limette

2 Chilischoten

2 EL gehackter Koriander

3-4 EL Olivenöl

1 EL helle Sojasauce

50 g braune Linsen

100 g Maiskörner

1 rote Zwiebel

2 EL Balsamicoessig

Schwarzer Pfeffer

Unjodiertes Salz

 

750 g mehlige Erdäpfel

50 g Butter

Ca. 250 ml Milch

½ TL Muskatnuss

 

Einen Dessertring (Durchmesser 7,5 cm) mit Stampfer braucht ihr auch noch!

Rezept:

 

Die Haut vom Filet abziehen, kontrollieren, ob eventuell noch Gräten vorhanden sind und diese mittels einer Pinzette entfernen, ist das erste, was ihr machen müsst. Als nächstes schneidet das Filet in 0,5 mal 0,5 Zentimeter große Stücke. Diese mischt ihr nun unter den Saft der Limette, gemeinsam mit jeweils der Hälfte des Korianders und der Chilis, welche beide fein gehackt sein müssen. Nun noch die Sojasauce dazu leeren, eine Prise Salz, alles gut durchmischen und zugedeckt für mindestens eine Stunde kaltstellen.

 

Durch die Zitronensäure im Limettensaft kommt es zu einer Denaturierung des Eiweißes im Fleisch, ähnlich wie beim Kochen. Wer von euch sich also vor rohem Fisch ekelt, braucht hier keine Angst zu haben. Ihr werdet sehen, nach einiger Zeit im Limettensaft sieht der Fisch aus, als wäre er sanft gegart worden.

 

Die Erdäpfel in Wasser kochen, bis die Schale sich von selbst zu lösen beginnt. Kalt abschrecken, schälen und mittels eines Stampfers oder einer Erdäpfelpresse pürieren.

 

Lasst die Masse jetzt mit der Milch aufkochen, zerlasst die Butter darin und würzt mit Muskatnuss sowie Salz. Unter ständigem Rühren für einige Minuten einkochen lassen. Das Püree sollte nun so fest sein, dass es, nachdem es ein wenig abgekühlt ist, von selbst stockt. Sollte dies nicht der Fall sein, müsst ihr das Püree noch einmal erhitzen, damit sich die Flüssigkeit darin reduziert.

 

Während die Erdäpfel kochen, stellt die Linsen, gut bedeckt mit Wasser, ebenfalls auf den Herd und dünstet sie weich. Dies sollte normal nach etwa 30 Minuten der Fall sein. Gegebenenfalls zwischenzeitlich etwas Wasser nachgießen und immer wieder umrühren. Die Linsen sollen sich nicht am Boden anlegen!

 

Schneller und einfacher geht’s, wenn ihr welche aus der Konserve verwendet. Diese braucht ihr nur gründlich abzuspülen und kurz aufkochen. Das überlasse ich ganz euch.

 

Wenn die Linsen gar sind und die Flüssigkeit fast vollständig verdunstet ist, werden sie mit Balsamico-Essig abgelöscht. Nachdem er sich reduziert hat, schmeckt mit Salz ab und stellt die Balsamicolinsen zum Abkühlen auf die Seite.

 

Die Maiskörner gehören ebenfalls abgeschreckt, auf Küchenpapier abgetupft und dann in einer Pfanne mit etwas Olivenöl angebraten.

 

Den Zwiebel könnt ihr, je nach persönlicher Vorliebe, dünn blättrig, oder klein würfelig schneiden.

 

So, alles ist vorbereitet. Bis jetzt war’s ja auch ziemlich einfach, oder nicht?

 

Der Teil, bei dem etwas Geschick erforderlich ist, kommt nämlich zu guter Letzt.

 

Nun kommt nämlich der Dessertring zum Einsatz!

 

Ölt die Innenseite des Dessertings sowie die Unterseite des Stampfers ein wenig ein. Setzt den Ring nun in die Mitte des Tellers, auf dem angerichtet wird. Nehmt einen Esslöffel vom Püree, streicht es in die Form und plättet es mit dem Stampfer. Als nächstes kommen jeweils ein Esslöffel Forelle, Linsen, Mais und Zwiebel auf’s Püree. Drückt mittels des Stampfers alles eben so gut es geht.

 

Jetzt kommt noch einmal ein Esslöffel Püree drauf (es kann ruhig etwas darüber stehen).

 

Säubert die Unterseite des Stampfers, ölt ihn nochmals ein und presst die Masse im Ring zusammen. Alles, was über den Rand des Rings hinaus quillt, bitte wegwischen.

 

Zieht den Ring nun nach oben durch ohne den Stampfer loszulassen. Der Inhalt muß von selbst stehen bleiben. Wenn dem so ist, gehört nur noch der Stampfer entfernt. Manchmal gelingt es, das man ihn einfach vorsichtig zur Seite wegzieht.

 

Gelingt dies nicht, könnt ihr entweder ein Messer mit einer dünnen Klinge verwenden, mit welchem ihr es an der Unterseite des Stampfers durchzieht. Genau so gut funktioniert es aber auch mit einem Nähfaden.

 

Wie bei allem im Leben braucht es ein wenig Übung, aber der ganze Vorgang ist echt keine Hexerei. Wichtig ist nur, die Oberflächen stets einzufetten, denn so geht es viel einfacher.

 

Am Schluß verteilt noch etwas vom gehackten Koriander sowie vom Chili am Teller und beträufelt alles mit ein wenig Olivenöl.

 

Für jeden unter euch, der während der Wintersonnenwende (fälschlicherweise von Monotheisten als sog. Weihnachten missbraucht) mal etwas anderes probieren möchte...here we go ;)

 

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