Wir, das sind Marlene und Thomas. Das sind 11 Jahre Kommunikationsexpertise und über 20 Jahre Kochkunst. Zwei Dinge, die sich ideal zu einem Blog vereinen lassen - weshalb wir auch auf diese Idee gekommen sind und dieses spannende Projekt gestartet haben.

 

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Nahrung - einmal nicht fix fertig aus dem Supermarkt

15.11.2017

Wir Menschen ernähren uns zwar tagtäglich, haben uns aber schon sehr weit vom Ursprung unserer Nahrung entfernt. Wir erhalten alles bereits verarbeitet und verpackt bei unserem Einkauf in Supermärkten, Märkten oder ab Hof. Beim Gemüse sieht es natürlich anders aus, als bei tierischen Produkten - denn einen kleinen Garten, in dem sie etwas anbauen, haben doch einige. Aber Fleisch oder Fisch - wann haben wir das wirklich einmal selbst beschafft und erlegt bzw. gefangen? Die meisten von uns wahrscheinlich noch nie  - dazu zählten bis vor Kurzem auch wir.

 

Das soll natürlich unter keinen Umständen ein Aufruf zur Wilderei sein, aber wir sollten beim Einkauf mit Verantwortung handeln, uns erinnern, was unser Essen vorher einmal war, wie es gelebt hat und auch, dass und wie es sterben musste. Es wäre interessant, wie viele Leute noch Fleisch essen würden, wenn sie es selber töten müssten.

 

Das heutige Thema ist aber einmal nicht Fleisch, sondern Fisch. Wir waren im heurigen Herbst einmal bei unserem Freund Robert, bei dem wir auch unsere Hochbeete haben, angeln. Der hat nämlich eine eigenen kleinen Teich mit den größten Forellen, die wir je gesehen haben. Die wollten wir auch gerne am Teller haben, weshalb wir ihn gefragt haben, ob wir mit Freunden, die öfters angeln, einmal hinaus fahren können. Der Teich liegt sehr abgeschieden, ist nicht besonders groß und wird von einem eiskalten, glasklaren Bach gespeist - ideale Voraussetzungen!

 

In weniger als einem halben Tag haben wir sage und schreibe zehn solcher Brummer gefangen - alle hatten (bereits ausgenommen!) zwischen 0,9 und 1,2 Kilo! Normalerweise erhält man sie mit der Hälfte oder weniger dieses Gewichts!

 

Geangelt haben unsere Freunde, wahlweise mit Kunstköder, Maden, Käse oder Mais. Wobei es mit Letzterem besonders gut funktioniert hat. Über einen längeren Zeitraum hat sich auch gar nichts getan und die Forellen waren schlau genug und haben die Köder einfach hinuntergeklaut ohne wirklich anzubeißen.

 

Sobald ein Fisch an Land gezogen war, wurde er mit einem kräftigen Schlag auf den Schädel getötet, sofort entschuppt und ausgenommen.

 

Da wir uns die Arbeit mit unseren Freunden geteilt haben, haben wir auch die erfischte Beute fair aufgeteilt und jeder konnte sich über ein mehr als üppiges Abendmahl freuen. Interessant ist auch, dass diese Forellen so viel “dran haben” und saftig sind, dass sie schon fast fleisch-artig anmuten. Liegt vielleicht daran, dass sie hin und wieder mit Wildfleisch gefüttert werden, das bei der Jagd im angrenzenden Jagdgebiet übrig bleibt, wie wir erfahren haben. Gut, dass es unter uns keine Vegetarier gab, denn ob die so einen Fisch dann essen dürften, bleibt fraglich ;)

 

Es war jedenfalls einmal eine interessante Erfahrung, sein Essen wirklich selbst zu beschaffen und sich nicht schon einen fertig zugeputzten Teil, der gar nicht mehr an ein Tier erinnert, im Supermarkt zu kaufen. Außerdem konnten wir uns so sicher sein, dass unsere Fische 100% frisch und gesund waren.

 

Aufgrund der zunehmend fortschreitenden Verschmutzung der Meere enthalten Meeresfische immer höhere Konzentrationen an Schadstoffen. Die am häufigsten nachweisbaren Gifte sind polychlorierte Biphenyle (PCB) und Quecksilber! Und so etwas will nun wirklich keiner am Teller und im Körper haben, da ziehen wir doch eine österreichische, selbst gefangene Forelle vor!

 

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