Wir, das sind Marlene und Thomas. Das sind 11 Jahre Kommunikationsexpertise und über 20 Jahre Kochkunst. Zwei Dinge, die sich ideal zu einem Blog vereinen lassen - weshalb wir auch auf diese Idee gekommen sind und dieses spannende Projekt gestartet haben.

 

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Eierschwammerlgulasch mit Semmelknödel

26.09.2017

Ein Klassiker, der zumindest ein Mal im Jahr sein muss - schmeckt schließlich verdammt gut und ist eh nur eine begrenzte Zeit im Jahr verfügbar. Also Leute, auf zum Markt - dort bekommt ihr nämlich oft viel schönere Schwammerl als im Supermarkt!

 

Zutaten (für 4 Personen):

 

Gulasch:

 

1 kg Eierschwammerl

20 dag Zwiebel

Jeweils ein ½ Bund Petersilie und Schnittlauch

Unjodiertes Salz

Schwarzer Pfeffer gemahlen

1 EL edelsüßer Paprika

1 Rosmarinzweig

1 EL Mehl zum Stauben

3 EL Sauerrahm

40-50 g Butter

Wasser zum Aufgießen

 

Semmelknödel (4-6 Stück):

 

250 g Semmelwürfel

Ca. 250 ml Milch

2 Eier

1 mittelgroße Zwiebel

Jeweils ½ Bund Petersilie und Schnittlauch

2 TL unjodiertes Salz

15-20 g Butter

Etwa 2 EL griffiges Mehl

Rezept:

 

Semmelknödel:

 

Damit alles gleichzeitig fertig wird, beginnt mit den Semmelknödeln. Allerdings müssen die Eierschwammerl da schon geputzt sein (nicht waschen, sondern am besten einen Fettpinsel verwenden).

 

Schneidet zuerst den Zwiebel klein würfelig und bratet ihn mit einem Teil der Butter in einer Pfanne goldbraun an. Verwendet den gesamten Zwiebel, also auch den für’s Gulasch benötigten. So braucht ihr nicht zweimal denselben Arbeitsschritt zu tätigen. Nehmt die Pfanne von der Herdplatte wenn der Zwiebel soweit ist. Während der Zwiebel brät, leert die Milch zu den Semmelwürfeln, welche ihr vorher in eine Rührschüssel gebt. Nun die aufgeschlagenen Eier und Salz dazugeben. Mischt jetzt gut durch und lasst alles für etwa zehn Minuten ziehen. In der Zwischenzeit stellt einen großen Topf mit Wasser auf den Herd und erhitzt diesen.

 

Jetzt hackt die Petersilie fein und schneidet den Schnittlauch in dünne Röllchen. Gebt jeweils etwa zwei bis drei Esslöffel in die Knödelmasse. Den Rest benötigt ihr für’s Gulasch. Jetzt gebt noch etwa ein Drittel der angerösteten Zwiebelwürfel dazu und beginnt mit einer Hand alles ordentlich durchzumischen. Die Masse wird noch ziemlich feucht sein. Fühlt mit den Fingern, ob noch einzelne Semmelwürfel hart sind, da sie noch keine Milch aufgesogen haben. Alles muss schön “gatschig” sein. Kostet nun die Knödelmasse und schmeckt sie gegebenenfalls mit etwas Salz ab. Ihr braucht nicht zu zaghaft zu sein, denn nach dem Kochen im Wasser schmeckt der fertige Knödel weniger salzig als zuvor die rohe Knödelmasse.

 

Jetzt staubt erstmal ein wenig Mehl dazu und arbeitet dieses ein. Wenn die Masse noch nicht ordentlich bindet, den Vorgang wiederholen. Verwendet aber nicht zu viel Mehl, denn sonst kommen sogenannte “Gummiknödel” dabei heraus, die vom Boden aufspringen, wenn sie euch runterfallen würden.

 

Das Wasser sollte nun bereits kochen. Wascht euch die Hände, lasst sie feucht und beginnt, so große Knödel zu formen, wie eure Hände es erlauben (bei mir kommen mit oben genannter Menge vier Knödel dabei raus). Fest drücken, rund rollen und sogleich vorsichtig ins Wasser plumpsen lassen. Danach wieder die Hände waschen, feucht belassen und dem nächsten Knödel widmen. Die Hände sollten nass bleiben, da ansonsten die Knödelmasse an euren Händen kleben bleibt und der Knödel nicht so schön wird.

 

Wenn alle Knödel im Wasser sind, noch kurz aufkochen lassen, dann die Hitze reduzieren. Die Knödel, je nach Größe, für 25-30 Minuten ziehen lassen. Die fertigen Knödel lasst, nachdem ihr sie aus dem Wasser nehmt, noch ein, zwei Minuten abtropfen und serviert sie dampfend heiß.

 

Zeit, um das Eierschwammerlgulasch zuzubereiten:

 

Schneidet die Eierschwammerl würfelig oder in Scheiben, ganz wie es euch beliebt. Ganz kleine Schwammerl könnt ihr im Ganzen lassen. Erhitzt wieder die Pfanne, in der ihr den Zwiebel zuvor angeröstet habt, zerlasst den Rest der Butter darin und bratet die Eierschwammerl an. Je nach Qualität lassen diese mehr oder weniger Wasser. Auf jeden Fall muß das ausgetretene Wasser vollständig verdampfen. Wenn das geschehen ist, salzt und pfeffert, gebt den Rosmarinzweig dazu und rührt immer wieder gut um, bis es in Pfanne so richtig zischt.

 

Nicht jedermann mag Paprika im Eierschwammerlgulasch. Marlene zum Beispiel! Für diejenigen unter euch, denen es auch so geht…ignoriert einfach den nächsten Schritt.

 

Streut einen Esslöffel Paprika in die Pfanne und verrührt ihn sofort in dieser, damit er nicht anbrennen kann und bitter wird. Löscht jetzt mit soviel Wasser ab, dass die Schwammerl damit bedeckt sind. Lasst sie jetzt für etwa 15-20 Minuten dünsten und rührt dabei immer wieder um. Sollte die Flüssigkeit zu schnell verdampfen, gießt noch einen Schluck Wasser nach.

 

Nehmt nun ein Häferl zur Hand, füllt einen Schluck kaltes Wasser hinein und verrührt einen Esslöffel Mehl mit einer Gabel darin, bis keine Klumpen mehr sichtbar sind. Rührt das “Mehltagerl” mittels eines Schneebesens ins Gulasch ein. Aber immer nur ein bisschen!

 

Lasst das Mehl immer erst aufquellen, bevor ihr mehr dazu gebt, da es erst nach kurzer Zeit den Gulaschsaft eindickt und ihr, falls ihr zu viel vom Mehl auf einmal verwendet, wieder Wasser nachgießen müsst, damit der Saft Saft bleibt und kein Sterz wird. Alternativ zum Mehl könnt ihr auch Maisstärke verwenden.

 

Hat der Saft eine sämige Konsistenz, braucht ihr nur noch mit Salz und Pfeffer abzuschmecken und jeweils etwa zwei bis drei Esslöffel Schnittlauch beziehungsweise Petersilie untermischen. Wer möchte, kann jetzt den Rahm unterheben oder ihn, so wie ich, dazu servieren damit der Geschmack des Waldes nicht untergeht.

 

So, schnappt euch einen Knödel samt einem Teller Gulasch und haut’s rein.

 

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