Rucolapesto

05.08.2017

Der Urlaub ist vorbei, man muss wieder arbeiten und hat wenig Zeit. Praktisch, wenn man etwas Rucolapesto daheim hat, um sich etwa ein schnelles Pastagericht zu machen. Pesto ist schnell zubereitet, vielseitig verwendbar und bei richtiger Aufbewahrung habt ihr für einige Wochen etwas davon.

 

Zutaten (für ein 300 ml Glas):

 

150 g Rucola

30 g Cashewkerne ungesalzen

100 ml kaltgepresstes Olivenöl

20 g fein geriebener Parmesan

2 kleine Knoblauchzehen

Unjodiertes Salz

6-8 schwarze Pfefferkörner

Bei Bedarf 1 TL frisch gepresster Zitronensaft

Rezept:

 

Wascht den Rucola und lasst ihn auf einem Geschirrtuch abtropfen. Erhitzt zur gleichen Zeit eine kleine Pfanne und röstet ohne Beigabe von Fett die Cashewkerne bei niedriger Hitze für ungefähr drei Minuten darin an. Schwenkt die Pfanne öfters und achtet darauf, die Kerne nicht anbrennen zu lassen. Das geht nämlich schneller als ihr glaubt!

 

Wenn sich die Cashewkerne an manchen Stellen goldbraun gefärbt haben, sind sie soweit. Bruchstücke und kleinere Kerne werden unweigerlich eine dunklere Farbe annehmen als die großen, aber das macht nichts. Lasst sie auf einem Teller abkühlen, während ihr den Parmesan auf einer Käsereibe fein reibt.

 

Gebt jetzt den Rucola, gemeínsam mit den abgekühlten Cashewkernen, den beiden Knoblauchzehen (die ihr mit Sicherheit geschält habt, ohne dass ich euch das sagen muss) und einem Drittel des Olivenöls in ein hohes Gefäß und püriert alles mit einem Pürierstab zu einer Paste. Solltet ihr eine Küchenmaschine mit Hackmesser besitzen, könnt ihr auch diese verwenden. Gießt das restliche Öl zur Paste und hebt den Parmesan unter.

 

Verreibt nun die Pfefferkörner mit einem Viertel Teelöffel Salz in einem Mörser und würzt damit das Pesto, indem ihr euch langsam herantastet. Da Olivenöle in Schärfe und Salzigkeit stark variieren, nehmen diese Kriterien großen Einfluß darauf, wie viel an Gewürz notwendig ist. Auch beim Parmesan verhält es sich so.

 

Letztendlich variiert auch Rucola im Geschmack und ist manchmal extrem bitter. Sollte euch das Pesto aufgrunddessen noch nicht so gut schmecken, verwendet einen Teelöffel Zitronensaft.

Stellt das Pesto für einige Stunden kalt und schmeckt dann ein letztes Mal, falls notwendig, mit Salz, Pfeffer oder Zitronensaft ab. Und schon könnt ihr es verwenden!

 

Damit das Pesto auch lange hält, füllt es in ein passendes Einmachglas, benutzt jedes mal einen frischen Löffel und füllt immer wieder so viel Olivenöl nach, daß dieses das Pesto vollständig bedeckt. So verhindert ihr Schimmelbildung und es hält sich auf jeden Fall einen Monat. Falls ihr es eh nicht schon vorher aufgegessen habt ;)

 

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Wir, das sind Marlene und Thomas. Das sind 11 Jahre Kommunikationsexpertise und über 20 Jahre Kochkunst. Zwei Dinge, die sich ideal zu einem Blog vereinen lassen - weshalb wir auch auf diese Idee gekommen sind und dieses spannende Projekt gestartet haben.

 

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