Tom Kha Gai Suppe

18.06.2017

Nicht nur ein Klassiker aus Thailand, sondern auch eine der beliebtesten Suppen weltweit, weshalb sie natürlich auch auf unserem Blog nicht fehlen darf! Trotz der auf den ersten Blick vielen Ingredienzien, steht die Suppe binnen einer guten halben Stunde auf dem Tisch. Ihr werdet sehen.

 

Zutaten (für 2 Portionen):

 

300 g ausgelöste Hendlbrust ohne Haut

50 g Shiitake Pilze

50 g Topinambur

4 Stück Babymais

2 Jungzwiebel

1 kleiner Pak Choi

1 Bund Koriander mit Wurzeln

3-4 Stück Thai-Chilis

500 ml Kokosmilch

750 ml Thai-Hühnersuppe (siehe Rezept: scharfe Thai-Hühnersuppe, allerdings könnt ihr auch Wasser verwenden)

1 Stange Zitronengras

3-4 cm langes Stück Ingwer

2 Schalotten

1 Limette

3 EL helle Sojasauce

5 Kaffirlimettenblätter

3 EL Sojabohnenöl

1 TL Galgant

2 TL Rohrzucker

Rezept:

 

Beginnt damit, den Ingwer zu schälen und in dünne Scheiben zu schneiden. Nun beim Zitronengras die äußere Schale lösen, den Strunk abschneiden, mit dem Messerrücken auf die Zitronengrasstange klopfen, sodass diese aufsplittert und mit dem Messer drei Mal teilen. Beim Koriander schneidet ihr die Wurzeln ab, wascht diese und trennt die Blätter von den Stängeln. Die Schalotten schälen und vierteln. Die Topinamburwurzel wascht gut und viertelt sie ebenfalls.

 

Währenddessen erhitzt in eurem Wok oder einer Kasserolle das Sojabohnenöl. Lasst jetzt den Ingwer, das Zitronengras, die Korianderwurzeln, die Schalotten, den Topinambur, zwei der Chilischoten im Ganzen und die Kaffirlimettenblätter darin bei niedriger Hitze fünf Minuten ziehen. In erster Linie dient dies dazu, die Aromen im Öl zu binden und nicht, um das Gemüse anzubraten. Vermeidet es also unbedingt, etwas anbrennen zu lassen!

 

Erhöht jetzt die Hitze, rührt den Galgant und den Zucker unter und löscht sofort mit einem Viertel der Kokosmilch ab. Wartet bis sie vollständig aufkocht, rührt gut um und gießt erst danach die restlichen Flüssigkeiten dazu. Nun mit der Sojasauce würzen, den Wok mit einem Deckel schließen, damit es schneller geht und wieder aufkochen lassen.

 

Ja, ich weiß - ihr denkt, es liegt noch so viel Zeug herum, das nicht einmal zurecht geschnitten wurde. Wie denkt der sich eigentlich, soll sich das in einer halben Stunde ausgehen? Indem ihr jeden Schritt zum richtigen Zeitpunkt tätigt und so die Zeit optimal nutzt. Wichtig ist, den Überblick zu behalten und nicht ins “schwimmen” zu kommen, wie man in der Gastro so sagt.

 

Darum nehmt während der Zeit, die die Suppe benötigt, um aufzukochen, die Hendlbrust und die Pilze zur Hand. Schneidet die Pilze in feine Streifen. Die Hendlbrust wird lediglich einmal in der Mitte geteilt und dann der Länge nach drei bis vier Mal. Sobald die Suppe aufkocht, hinein mit beidem. Ach ja, schmeisst die Limette, welche ja hoffentlich eine unbehandelte Schale hat, auch dazu. Umrühren und den Wok wieder schließen. Während der nächsten zehn Minuten immer wieder umrühren.  Jetzt könnt ihr euch um das restliche Gemüse kümmern!

 

Chilis, Pak-Choi und Jungzwiebel waschen. Trennt den Strunk vom Pak-Choi, schneidet aus den Stielen gleich große Stücke. Den grünen Teil lasst ganz. Der Jungzwiebel wird, je nach Stärke, alle drei bis fünf Zentimeter durchgeschnitten. Die Chili teilt der Länge nach, entkernt sie, indem ihr mit dem Messer die Kerne und das Gehäuse heraus schabt (das geht ganz einfach, wenn ihr die Chilli mit einem Finger am spitzen Ende festhaltet und das Messer schräg von diesem weg zieht) und macht hauchdünne Streifen daraus. Ihr habt es fast geschafft!

 

Nachdem die Tom Kha Gai zehn Minuten gekocht hat, gebt auch den Babymais hinein. Den Deckel nicht mehr aufsetzen. Nach weiteren fünf Minuten ist es so gut wie geschafft! Gebt den Pak Choi in die Suppe, mischt ihn unter und schmeckt mit Sojasauce ab, falls notwendig. Da die Intensität und der Salzgehalt in Sojasaucen oft stark variieren, kann es sein, daß die Suppe schon säuerlich und scharf schmeckt, aber nicht salzig genug. In diesem Fall einfach etwas unjodiertes Salz verwenden. Stellt den Wok vom Herd und leert die Tom Kha Gai in zwei große Suppen- oder Reisschüsseln. Garniert alles zuletzt noch mit dem Jungzwiebel, einigen Korianderblättern und etwas Chili.

 

Übrigens…einige Sachen, die in der Suppe schwimmen, dienen nur dem Geschmack und sind nicht zum essen gedacht. Man könnte Korianderwurzel & Co. herausfischen, bevor angerichtet wird, aber die Thais servieren sie so und wir halten’s authentisch ;)

 

Khõ hai dja!

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Wir, das sind Marlene und Thomas. Das sind 11 Jahre Kommunikationsexpertise und über 20 Jahre Kochkunst. Zwei Dinge, die sich ideal zu einem Blog vereinen lassen - weshalb wir auch auf diese Idee gekommen sind und dieses spannende Projekt gestartet haben.

 

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