Wir, das sind Marlene und Thomas. Das sind 11 Jahre Kommunikationsexpertise und über 20 Jahre Kochkunst. Zwei Dinge, die sich ideal zu einem Blog vereinen lassen - weshalb wir auch auf diese Idee gekommen sind und dieses spannende Projekt gestartet haben.

 

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Marillen-Blechkuchen

06.06.2017

 

Schnell gemacht und schmeckt herrlich. Leider ist er immer viel zu schnell weg! Interessant: Die ursprünglich aus dem nördlichen China oder der Mongolei stammenden Marillen wurden in ihrer Heimat bereits seit mehr als 4000 Jahren kultiviert und kommen heute wildwachsend vom Kaukasus bis Japan vor. Eine lange Tradition hat der Marillen-Anbau auch bei uns in der Wachau. Der Wachauer Marille wurde sogar von der Europäischen Union eine "Geschützte Ursprungsbezeichnung" ausgestellt.

 

Zutaten:

 

150 g Butter

150 g Rohrzucker

150 g Weizenfeinmehl

500 g Marillen

2 große Eier

½ Packung Weinsteinbackpulver

½ Vanilleschote

Schale einer Zitrone (gerieben)

1 Stamperl Rum

Staubzucker zum Bestreuen

Rezept:

 

Wie schon erwähnt, ist der Blechkuchen schnell und ohne viel Aufwand gemacht. Darum könnt ihr auch gleich euer Backrohr vorheizen. Etwa 170-180° C sind ideal.

 

In einer Rührschüssel wird zuerst die handwarme Butter, gemeinsam mit dem Zucker und dem Eigelb, mittels eines Schneebesens oder Handmixers schaumig geschlagen. Jetzt kommen das Vanillemark, das ihr zuvor mittels eines Messers aus der der Länge nach halbierten Schote heraus gekratzt habt, die geriebene Zitronenschale und der Rum dazu. Gut einrühren! Jetzt siebt das Mehl und das Weinsteinbackpulver in die Schüssel und arbeitet beides gut ein.

 

Stellt den Teig jetzt zur Seite und schlagt in einer anderen Schüssel das Eiklar zu Schnee. Wenn dieser richtig steif ist (wenn ihr die Schüssel auf den Kopf stellt, darf sich der nicht einen Millimeter bewegen!), hebt ihn vorsichtig mit einem Teigspatel oder dem Schneebesen unter (damit ist gemeint, dass ihr langsam und vorsichtig rührt). Der Handmixer eignet sich hierzu nicht.

 

Nehmt nun ein Backblech oder ein anderes, für den Backofen geeignetes Geschirr, zur Hand. Dieses sollte etwa die Maße 30 x 20 Zentimeter haben. Streicht es am Boden und an den Rändern dünn mit Butter ein und staubt es leicht mit Mehl (ein wenig Mehl auf das Backblech leeren, dieses in die Hände nehmen und durch Drehen und Klopfen das Mehl verteilen - durch die Butter bleibt ein dünner Film kleben). Den Rest des Mehl leert wieder heraus.

 

Verstreicht die Teigmasse gleichmäßig und verteilt die Marillen, die ihr zuvor halbiert und entsteint habt, im Abstand von ein- bis eineinhalb Zentimetern darauf. Drückt sie ruhig ein bisschen in den Teig hinein, damit sie, wenn der Teig aufgeht, unten bleiben.

 

So.. hinein mit dem Kuchen in den Ofen. Stellt ihn auf die mittlere Schiene und backt ihn für etwa 25 Minuten. Kontrolliert aber bereits nach zwanzig Minuten mit einer Spicknadel, ob, wenn ihr in die Mitte stecht, noch Teig kleben bleibt. Bedenkt, der Kuchen zieht noch etwas nach, auch wenn ihr ihn bereits aus dem Rohr genommen habt! Also, sollte nichts mehr kleben bleiben, sofort raus aus dem Rohr und abkühlen lassen. Der Kuchen schmeckt wesentlich besser, wenn er schön saftig ist und dir nicht aus den Ohren staubt.

 

Nachdem der Marillenkuchen ein wenig ausgekühlt ist, bestreut ihn mit Staubzucker. Je nach persönlicher Vorliebe könnt ihr schon zuschlagen, wenn er noch warm ist oder ihr wartet einige Stunden, bis der Saft der Früchte schön vom Teig aufgesaugt wurde. Ich für meinen Teil bevorzuge zweitere Methode.

 

Na, das ging doch jetzt echt schnell, oder?

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