Wir, das sind Marlene und Thomas. Das sind 11 Jahre Kommunikationsexpertise und über 20 Jahre Kochkunst. Zwei Dinge, die sich ideal zu einem Blog vereinen lassen - weshalb wir auch auf diese Idee gekommen sind und dieses spannende Projekt gestartet haben.

 

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Scharfe Thai-Hühnersuppe mit knusprigem Entenfleisch

03.04.2017

Während unserer Reisen nach Thailand ist diese Suppe zu einem unserer absoluten Lieblingsgerichte geworden. Die Harmonie zwischen Schärfe und Säure, die große Bandbreite an Gemüse und verschiedenen Nudelsorten (darauf gehe ich im Laufe dieser Zeilen noch näher ein) und natürlich das knusprige Entenfleisch sind genug Gründe, um ein Dauerbrenner in meiner Küche zu sein.

 

Zutaten (für 6-8 Portionen):

 

1 größeres Hendl (mind. 1,5 kg)

1 Stange Porree

Ca. 300 g Karotten

Ca. 300 g gelbe Rüben

Ca. 300 g Stangensellerie

1 Bund Koriander

Frische Chilischoten

2-3 Stängel Zitronengras

1 Handtellergroßes Stück Ingwer

Sternanis

Sojasoße

Austernsoße

 

Zutaten für die Suppeneinlage:

 

Breite Reisnudeln (mind. 5 mm)

½ Ente oder Entenbrust mit Haut

Sojasprossen

Strohpilze

Pak Choi

Jungzwiebel

Chili

Rezept:

 

Beginnt damit, eine hohe Kasserolle mit mindestens sechs Litern Fassungsvermögen mit mindestens vier Litern Wasser zu befüllen. Auf den Herd damit und erhitzen. Währenddessen das gesamte Gemüse waschen. Die Karotten, Rüben, Sellerie und den Lauch in drei bis vier Zentimeter lange Stücke schneiden, die Korianderblätter von den Stielen zupfen und zur Seite stellen (die Stiele kommen in die Suppe, die Blätter werden beim Anrichten verwendet), vom Zitronengras die äußerste Schale entfernen, das Zitronengras mit dem Messergriff zerstoßen und ebenfalls in drei bis vier Zentimeter lange Stücke schneiden. Vom Ingwer benötigt ihr dünne Scheiben.

 

Jede dieser Zutaten kann, sobald sie zugeschnitten ist, sofort ins Wasser. Dabei ist es nicht notwendig, eine bestimmte Reihenfolge zu beachten. Auch drei oder vier Chilis kommen hinein. Dabei beachtet bitte, dass die Schärfe von Thai-Chilis oft stark variiert und denjenigen unter euch, denen “original thai style” zu scharf ist, empfehle ich, beim ersten Mal lediglich zwei Stück zu verwenden. Den Knoblauch zu schälen ist nicht notwendig. Die Zehen braucht ihr lediglich einmal in der Mitte durchschneiden. Den Sternanis dazu und schon könnt ihr euch dem Huhn zuwenden. Aussen und innen gut waschen und raus mit den Innereien, falls diese noch drinnen sind.

 

Sollte das Wasser bereits zu kochen beginnen, können die Innereien schon hinein. Mit dem Hendl noch warten. Kurz aufkochen lassen und danach die Hitze wieder reduzieren. Die Suppe darf nun lediglich leicht köcheln. Darauf während der nächsten drei bis vier Stunden immer achten. Falls notwendig, Temperatur regulieren. Nach einer guten Stunde kann auch das Hendl in die Suppe. Sollte sich an der Oberfläche grauer Schaum bilden, diesen mit einem Lochschöpfer oder einem Sieb abschöpfen.

 

Nach etwa zweieinhalb Stunden das Hendl vorsichtig aus der Suppe holen. Das kann sich manchmal als schwierig erweisen, da das Hendl, wie ihr zweifellos bemerken werdet, dabei ist zu zerfallen. Auf die Seite stellen und etwas auskühlen lassen. Danach das Fleisch von den Knochen lösen. Dieses kann ebenfalls anstatt dem Entenfleisch als Einlage verwendet werden. Oder ihr könnt einen Salat, ein Sandwich oder etwas anderes damit machen.

 

Alles andere wird nicht mehr benötigt und kann, nachdem die Suppe durch ein engmaschiges Sieb (am besten wäre, zusätzlich ein Geschirrtuch ins Sieb zu legen, um zu gewährleisten, dass auch die kleinsten Trübstoffe herausgefiltert werden) in eine saubere Kasserolle gegossen wurde, weggeschmissen werden.

 

Zu guter Letzt die Suppe noch einmal aufkochen lassen, reichlich Austernsoße und helle Sojasoße hineinleeren. Hierbei müsst ihr immer wieder umrühren und kosten, da - je nachdem von welchem Hersteller ihr die Produkte bezieht - die Intensität stark variiert. Nun braucht ihr nur noch die direkt benötigte Menge in eine kleinere Kasserolle leeren und die hoffentlich schon vorbereitete Suppeneinlage in der richtigen Reihenfolge beimengen.

 

Die Suppeneinlage:

 

Wie ich ja bereits erwähnte, ist einer der Gründe, warum Marlene und ich dieses Gericht so lieben, die Vielfalt an verschiedenem Gemüse und Nudeln, die man hierfür verwenden kann.

 

Wie ihr auf dem Bild erkennen könnt, habe ich dieses mal Okraschoten, halbierte Strohpilze, Mangold, Jungzwiebel und Sojasprossen verwendet. Korianderblätter, Jungzwiebel und dünn blättrig geschnittene Chilischoten, aus denen vorher das gesamte Kerngehäuse entfernt werden muss, kommen immer hinein. Als Teigwaren nehme ich fünf Millimeter dicke Reisnudeln, die ich zuvor schon zehn Minuten in kaltem Wasser eingeweicht und für etwa zwei Minuten in Salzwasser gekocht und wieder abgeschreckt habe.


Das Entenfleisch:

 

Die Entenbrüste mit einer Paste aus kleingeschnittenem oder im Mörser zerstoßenem Ingwer, Knoblauch, Pfefferkörnern und Zitronengras, die ihr mit einem Schuß heller Sojasoße mischt, ordentlich einreiben und zugedeckt für mindestens drei Stunden kalt stellen. Das Fleisch eine halbe Stunde, bevor es verwendet wird, aus dem Kühlschrank herausnehmen, damit es Raumtemperatur annimmt. Das Backrohr auf 200° vorheizen und die Ente auf einer der oberen Backschienen für etwa 30 Minuten grillen. Sollte nach 20-25 Minuten die Haut noch nicht genug Farbe angenommen und nicht begonnen haben, knusprig zu werden, diese mit etwas Honig bestreichen, um den Vorgang zu beschleunigen.

Das Fleisch noch einige Minuten rasten lassen, bevor ihr es anschneidet.

 

Die Pilze, sobald das Wasser leicht köchelt, hineingeben. Je nach Sorte und Größe diese für etwa zehn Minuten ziehen lassen. Danach hinein mit den Okraschoten und weitere zwei bis drei Minuten warten. Zuletzt die Nudeln, den Mangold und die Sojasprossen in die Suppe geben. Umrühren, gegebenenfalls noch einmal mit Sojasoße abschmecken und sofort in einer großen Suppenschüssel anrichten. Als letztes dünne Scheiben vom Entenfleisch aufschneiden und mit diesen die Suppe garnieren.

 

Beliebige Menge von Chili, Koriander und Jungzwiebel verwenden und servieren!

 

 

 

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