Wir, das sind Marlene und Thomas. Das sind 11 Jahre Kommunikationsexpertise und über 20 Jahre Kochkunst. Zwei Dinge, die sich ideal zu einem Blog vereinen lassen - weshalb wir auch auf diese Idee gekommen sind und dieses spannende Projekt gestartet haben.

 

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Cheese'n'Baconburger mit Rosmarinerdäpfeln und Gartenkräuterdip

29.04.2017

Wir alle kennen und die meisten von uns lieben ihn…den Burger. Nachdem sich in den letzten Jahren der Trend dahingehend entwickelte, dass dieses Fastfood-Gericht salonfähig wurde und Lokale eröffneten, die ihm ein wesentlich hochwertigeres Gesicht verliehen, als dies in hier nicht genannten Burgerketten der Fall ist, rückte er  auch näher in mein Gesichtsfeld. Manche verwenden sogar ungewöhnliche Zutaten, die oftmals gar nicht schlecht passen. Ich habe mich bei diesem Rezept allerdings erst einmal klassisch orientiert, jedoch nicht, ohne ihm meinen eigenen Stempel aufzudrücken ;)

 

Zutaten (für 4 Burger):

 

Burgerpattys:

500 g faschiertes Rindfleisch mit einem mindestens 20%igen Fettgehalt

1 gestrichener Teelöffel Salz

Wacholderbeeren, schwarze Pfefferkörner

3 Rosmarinzweige

3 Thymianzweige

Sonnenblumenöl zum anbraten

 

Gartenkräuterdip:

2 Becher Sauerrahm

Salz

Pfeffer aus der Mühle

Ein Schuß Olivenöl

Liebstöckel

Petersilie

Thai-Basilikum

Gartenkresse

Schnittlauch

1 Zehe Knoblauch

 

Knoblauch-Aioli:

150 ml Mayonaise

150 ml Olivenöl

6-8 Knoblauchzehen (je nach Größe und persönlichem Geschmack)

Salz

Gemahlener schwarzer Pfeffer

 

Das Innenleben des Burgers:

1 Fleischparadeiser

1 große Salzgurke

2 weiße Zwiebeln

Rucola

Häuptelsalat

Vogerlsalat

Roter Eichblattsalat

Cheddar-Käsescheiben (mind. 1 mm dick)

Einige Scheiben Bauchspeck

 

Die Rosmarinerdäpfeln:

Etwa 1 Kilo speckige Erdäpfel

Grobes Salz

Pfeffer aus der Mühle

6 Zweige Rosmarin

6 Zweige Thymian

3-4 Esslöffel Olivenöl

 

Die Burger Buns hier sind noch zugekauft, wie ihr aber ganz leicht welche selber machen könnt, erfahrt ihr hier!

Rezept:

 

Das Burgerpatty:

Mit dem Zubereiten der Masse für die Burgerpattys solltet ihr schon einen Tag vorher beginnen, damit sich die Gewürze im Fleisch voll entfalten können. Die Oregano- und Thymianzweige sowie die Wacholderbeeren und Pfefferkörner mit etwas Salz im Mörser zu einer Paste zerstoßen. Diese sowie zwei Teelöffel Salz und ein paar Spritzer Worchestersoße mit dem Faschierten, das Raumtemperatur haben sollte, händisch gut durchkneten. Dadurch wird das Eiweiß im Fleisch gespalten und sorgt so dafür, dass dieses bindet, ohne dass ihr Ei, Brösel, oder Mehl verwenden müsst. Außerdem wäre dann der Geschmack dahin. Die fertige Masse zugedeckt über Nacht in den Kühlschrank stellen.

 

Gartenkräuterdip:

Den Liebstöckel, die Petersilie, die Gartenkresse und den Thai-Basilikum fein hacken. Den Schnittlauch in etwa drei Millimeter lange Röllchen schneiden. Insgesamt benötigt ihr etwa drei Esslöffel voll gehackter Kräuter. Den Knoblauch entweder pressen, oder aber idealerweise mit dem Messer in kleinste Würfel schneiden, eine Prise Salz darüber streuen und mit der Breitseite des Messers zerdrücken. Diese Methode ist nur denjenigen unter euch zu empfehlen, die erstens gutes Messerwerk ihr Eigen nennen und mit diesem auch umzugehen verstehen. Allerdings gehen auf diese Weise die ätherischen Öle des Knoblauchs nicht verloren, da sie vom Salz gebunden werden. Verrührt den Sauerrahm mit einem Schuß Olivenöl, mengt die Kräuter bei und schmeckt mit Salz und Pfeffer aus der Mühle ab. Danach für mehrere Stunden kalt stellen.

 

Knoblauch-Aioli:

Presst oder schneidet wie bereits  beschrieben die Knoblauchzehen und mischt sie unter die Mayonnaise. Rührt nun langsam das gesamte Olivenöl ein. Es braucht ein wenig Zeit, bis sich die Mayo mit dem Öl vermischt. Zuletzt ebenfalls mit Salz und Pfeffer abschmecken und kalt stellen.


Rosmarinerdäpfel:

Schneidet die gewaschenen Erdäpfel je nach Größe in die Hälfte oder in Viertel. Nehmt ein großes Backblech zur Hand, legt es mit einem passenden Stück Backpapier aus und leert das Olivenöl darauf. Die Erdäpfel, die grob gehackten Rosmarin- und Thymianzweige, einen Teelöffel grobes Salz und den Pfeffer am Blech verteilen und mit der Hand gut durchmischen und etwas einziehen lassen.

 

Eine gute Stunde, bevor die Burger serviert werden sollen, heizt euer Backrohr auf 200°C Heißluft vor. Schiebt das Blech auf der mittleren Schiene in den Ofen und wendet diese während des Bratens ein- bis zweimal.

 

Je nach Größe und persönlichem Geschmack dauert es ungefähr eine dreiviertel Stunde bis die Erdäpfel fertig sind. Ich persönlich mag es am liebsten, wenn die Rosmarinerdäpfel außen schön knusprig und innen noch weich sind. Vor dem Servieren noch auf Küchenpapier abtropfen lassen.

 

Der Burger selbst:

Nehmt die Pattymasse eine Stunde vor Verarbeitung aus dem Kühlschrank. In der Zwischenzeit schneidet den Zwiebel und die Paradeiser zwei Millimeter dicke Scheiben, das Gurkerl etwas dünner. Formt nun mit den Händen vier gleich große Pattys. Wichtig dabei ist, fest zu drücken und aufzupassen, dass diese an den Rändern nicht aufreißen und überall gleich dick sind. Es ist hilfreich, wenn ihr schon eine halbwegs passende Form erreicht habt, das Patty auf der Arbeitsfläche perfekt zu formen. Keine Angst, falls es dann an der Arbeitsfläche klebt. Einfach das Messer unter dem Fleisch durchziehen und wenden. Dieses so oft wiederholen, bis euch die Form perfekt erscheint. Nun noch eine Mulde in die Mitte des Pattys drücken, um zu gewährleisten, dass sich das Patty beim Grillen nicht aufwölbt und gleichmäßig dick bleibt.

 

Verwendet, falls vorhanden, eine Steakpfanne mit Rillen. Erhitzt diese ordentlich und grillt die Speckscheiben ohne Zugabe von Fett auf beiden Seiten kross,  lasst sie auf Küchenpapier abtropfen und stellt sie zur Seite. Das restliche Fett aus der Pfanne leeren und gegebenenfalls mit Küchenpapier säubern - danach die Pfanne wieder erhitzen. Nun streicht mit einem in Sonnenblumenöl getränkten Fettpinsel die Oberfläche des Fleisches ein und gebt es in die Pfanne. Gleich darauf könnt ihr auch das in der Mitte aufgeschnittene Bun dazulegen und kurz mitgrillen. Wenn die beiden Hälften des Buns schon leicht “angetoastet” sind, gebt sie in das auf ungefähr 150°C vorgeheizte Backrohr.

 

Nach etwa 90 Sekunden solltet ihr das Patty wenden. Nun den Käse auf’s Fleisch legen, damit er etwas anschmilzt. Währenddessen beide Hälften des Buns aus dem Rohr nehmen und diese jeweils mit einem Esslöffel Knoblauch-Aioli bestreichen. Die Unterseite belegt schon mal mit dem zuvor bereits geschnittenen und durch gemischten Salaten.

 

Nun das fertig gegrillte Patty mit dem Käse nach oben sanft auf den Salat drücken. Zuerst den Speck und danach die Paradeiser-, Zwiebel- sowie Gurkenscheiben darauf verteilen, den Burger schließen und noch einmal vorsichtig zusammendrücken. Fertig ist er!

 

Den Cheeseburger gemeinsam mit den Rosmarinerdäpfeln und dem Gartenkräuterdip anrichten und genießen.

 

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