Wir, das sind Marlene und Thomas. Das sind 11 Jahre Kommunikationsexpertise und über 20 Jahre Kochkunst. Zwei Dinge, die sich ideal zu einem Blog vereinen lassen - weshalb wir auch auf diese Idee gekommen sind und dieses spannende Projekt gestartet haben.

 

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Mozzarella-Rucola-Ravioli

11.04.2017

Vom Resteverwerter zum Geschmackswunder: Ihren Ursprung haben Ravioli in der italienischen Küche des Mittelalters, als man Ravioli häufig mit dem füllte, was von vorigen Mahlzeiten übrig geblieben war. Wusstet ihr übrigens, dass "Ravioli in Tomatensauce" 1958 das erste Nudel-Fertiggericht in Deutschland waren? Wenn ihr einmal den Unterschied zwischen frisch gemachten und gekauften Ravioli schmeckt, stellt sich aber die Frage nicht mehr, ob ihr euch das bisschen Arbeit antun wollt! 

 

Zutaten (für 4 Portionen):

 

Ravioliteig (findet ihr in der Pastawerkstatt)

100 g Mozzarella

50 g Rucola

2 kleinere Paradeiser (z.B. San Marzano)

Salz

Pfeffer aus der Mühle

1 Esslöffel Olivenöl

 

Für die Soße:

 

½ Liter Passata oder Polpa

1 grosse Knoblauchzehe

1 halbe Zwiebel

Jeweils ½ Esslöffel frischen Basilikum und Oregano (grob gehackt)

1 Esslöffel Olivenöl

Salz

Pfeffer aus der Mühle

Rezept:

 

Die Ravioli:

Wir ihr den Ravioliteig am besten hinbekommt, zeigen wir euch hier!

 

Nehmt zuerst den Mozzarella zur Hand, drückt ihn aus und versucht, so viel Flüssigkeit wie möglich herauszupressen. Danach hackt den Mozzarella in kleine Stücke. Schneidet die beiden Paradeiser in der Mitte durch, entfernt das Kerngehäuse mit einem Löffel und schneidet die entkernten Hälften klein würfelig (brunoise).  Beim Rucola genügt es, ihn einfach drei- bis viermal durchzuschneiden.

 

Nun erhitzt das Olivenöl in einer Pfanne und schwitzt bei mittlerer Hitze die Paradeiserwürfel ein wenig an. Gebt den Rucola dazu, schmeckt beides mit Salz und Pfeffer ab, rührt gut durch und nehmt die Pfanne vom Herd. Etwas abkühlen lassen, bevor ihr den Mozzarella darunter mischt! Währenddessen könnt ihr euch um die Soße kümmern (siehe unten).

 

Nun den Ravioliteig aus dem Kühlschrank nehmen, auf beiden Seiten ein wenig bemehlen, mit dem Messer vierteln und mit der Nudelmaschine bis Stufe Vier bearbeiten. Danach mit einem Ravioliformer, der acht oder zehn Zentimeter Durchmesser hat, die Teigstücke ausstechen. Acht geben, dass der Teig am Rand der Ravioliform plan abschließt und mit etwa einem Esslöffel der Mozzarella-Rucolamasse befüllen. Gebt Acht, dass sich kein Mehl am Teigrand befindet, da ansonsten die Ravioli nicht ordentlich schließen. Falls dies der Fall sein sollte, befeuchtet den Rand einfach mit einem Backpinsel, der vorher in Wasser getaucht wurde. Jetzt gut zudrücken!

 

Nach dem Öffnen sollte sich der Teig leicht von der Oberfläche des Ravioliformers lösen. Die Ravioli nun zum Trocknen entweder auf ein Küchengitter oder Backpapier legen. Solltet ihr sie gleich essen wollen, kocht sie in leicht siedendem Salzwasser für etwa acht bis zehn Minuten. Danach nicht abschrecken, sondern ein wenig in Olivenöl schwenken und mit der Paradeissoße servieren. Wer möchte kann auch noch etwas geriebenen Parmesan darüber reiben.

 

Die Soße:

Die Knoblauchzehe fein schneiden und in warmen (nicht heißem) Olivenöl für etwa zehn Minuten ziehen lassen. Nun die fein geschnittene halbe Zwiebel daruntermischen und weiter erhitzen. Wenn Knoblauch und Zwiebel beginnen, eine leicht goldbraune Farbe anzunehmen, mit einem kleinen Schuss Balsamicoessig ablöschen und kurz reduzieren lassen. Jetzt hinein mit der Polpa und alles gut durchrühren und aufkochen lassen. Streut nun die gehackten Kräuter in die Soße, schmeckt mit etwas Salz und Pfeffer ab und lasst sie für 20 Minuten leicht köcheln. Dabei immer wieder umrühren und darauf achten, dass der Flüssigkeitsanteil nicht zu gering wird. Ansonsten einfach einen Schuss Wasser nachgießen.

 

Moizeit e buon appetito! ;)

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